Hälfte des Lebens

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Hälfte des Lebens

  • DVD i
  • Erscheinungstermin: 14.8.2007
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • DDR, 1985
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 1488091

Drama / Biografie (Friedrich Hölderlin), 93 Min.

Regie: Hermann Zschoche
Darsteller: Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Michael Gwisdek, Swetlana Schönfeld
Filmmusik: Georg Katzer (geb. 1935)
Sprache: Deutsch
Bild: 4:3
Specials: Doku "Wer Lyrik liebt ...", Doku "Die italienisch Reise", Großkochberg-Dokumentation

Inhaltsangabe

Zehn Jahre aus dem Leben Friedrich Hölderlins, von 1796 bis 1806.Der junge, geniale Dichter tritt in das Haus des Frankfurter Bankiers Gontard ein, um als Hauslehrer seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er unterrichtet dessen vier Kinder und verliebt sich leidenschaftlich in Gontards Frau Susette, die seine Zuneigung erwidert. Doch es ist eine hoffnungslose Liebe, die nur eine kurze Zeit Erfüllung findet. Gontard weist Hölderlin aus dem Haus. Nach der Trennung sind beide gebrochene Menschen. Susette verweigert sich dem Leben, kränkelt und stirbt 1802, dreiunddreißigjährig. Ihr Tod stürzt Hölderlin in tiefe Depressionen, von denen er sich nie wieder erholt.

»Wenn da auch gewiß nicht der ganze Hölderlin ins Kino gekommen ist – filmisch muß man sich nicht mit Halbem begnügen. Hälfte des Lebens scheint in der DDR auch ein ganzer Publikumserfolg zu werden. Und da Gefühl ja wieder "in" ist: Hier wäre eine Leinwand-Love-Story für ganz Deutschland, noch dazu mit Anregung zu literarischer Weiterbildung.« (Heinz Kersten, Frankfurter Rundschau 06.08.1985)

Specials:
»Wer Lyrik liebt...« (Doku, 2007)
»Die italienische Reise von Johann Wolfgang von Goethe« (Doku, 1981, Regie: Werner Kohlert)
Großkochberg – Garten der öffentlichen Landschaft (Doku, 1976)
»Der Augenzeuge« berichtet über die Wirkungsstätten Goethes und Schillers

Biografie:

Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.