Frühlingssinfonie

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Frühlingssinfonie

  • DVD i
  • Erscheinungstermin: 24.4.2006
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • UFA ARTBRD/DDR, 1982
  • FSK ab 6 freigegeben
  • Bestellnummer: 8654816

Drama / Biografie (Robert Schumann), 104 Min.

Regie: Peter Schamoni
Darsteller: Nastassja Kinski, Herbert Grönemeyer, Rolf Hoppe, Andre Heller
Filmmusik: Robert Schumann (1810-1856)
Sprache: Deutsch
Bild: 4:3
Untertitel: Deutsch
Specials: Kurzbiografie Peter Schamoni, Preisverleihung Bayrischer Filmpreis 1983

Filmausschnitte/Videotrailer:

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Inhaltsangabe

1819 geboren wird Clara Wieck von ihrem geschiedenen Vater früh in Klavierspiel unterrichtet und rigoros zur Virtuosin erzogen. Im Haus ihres Vaters lernt Clara später den neun Jahre älteren Komponisten und ebenfalls Schüler ihres Vaters, Robert Schumann, kennen - und lieben. Um Clara von Schumann zu trennen, schickt Friedrich Wieck sie zum Gesangsstudium nach Dresden. Als er erfahren muss, dass Schumann sie dort besucht, kommt es zum Bruch zwischen dem Musikpädagogen und seinem genialen Schüler.

"Frühlingssinfonie" von Peter Schamoni setzt furios ein. Gideon Kremer, der Teufelsgeiger aus Russland, säbelt, als Paganini verkleidet, original eines von dessen wilden Capriccios vor einem Biedermeier-Publikum herunter. Da stockt einem schon der Atem. Auf der Empore des Saales das offene Gesicht des jungen Schumann (Herbert Grönemeyer). Er zuckt nach den wilden Rhythmen. Sein Entschluss steht fest. Er will "der Paganini des Klaviers" werden.
Schamoni schneidet sich zehn himmelstürmend traurige Jahre aus dem Leben Schumanns heraus. Er geht bei Friedrich Wieck (Rolf Hoppe), dem geschäftstüchtig kalkulierenden Vater des Wunderkindes, Clara Wieck (Nastassja Kinski), in die Lehre. Er muss aufgeben. Eine Handverletzung macht ihn für die Pianistenkarriere untauglich. Der junge Himmelsstürmer wirft sich auf die Komposition. Er verliebt sich in Wiecks begnadete Tochter. Der starre Vater will die Verbindung verhindern mit allen Mitteln. Man geht, um doch heiraten zu können, schließlich vor Gericht. Der Rabenvater, der seine ganze Liebe und das Kapital seines Herzens in die göttliche Pianistentochter geworfen hatte, verliert. Das junge Paar kann heiraten, kann endlich seine romantische Liebe für immer knüpfen. Das Happy-End ist umwölkt. Schamoni deutet an: Dies muss schief gehen. Zwei Genies können einander nicht ertragen. Die menschliche Tragödie ist vorprogrammiert. Der Film klingt aus, deutlich in Moll. Dieser Film von Peter Schamoni ist mehr als nur die redliche Auspinselung von bekannten Musikerschicksalen. Er klingt wirklich. Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner. (DIE WELT, 1983, Friedrich Luft).

Pressestimmen

Tip: "Nichts Revolutionäres, kein Kunstkino, eher bewusst populär, mit Charme und Verve und einem zupackenden, ganz modernen Duktus, mit großartigen Schauspielern und einer neuen, historisch belegten Perspektive auf die Figuren." Die Welt: "Mehr als nur die redliche Auspinselung von bekannten Musikerschicksalen. Er klingt wirklich. Er ist sehenswert. Sogar für Musikfreunde und Schumann-Kenner." Lexikon des Int. Films: "Das gemeinsame Schicksal zweier Wunderkinder des 19.Jahrhunderts als schwungvoll hingetupfte Szenenfolge, die pointierte Einzelepisoden an die Stelle epischer Ausmalung setzt."

Biografie:

Robert Schumann nahm in Leipzig Klavierunterricht bei Friedrich Wieck, dem Vater seiner späteren Frau Clara. Er begann zunächst ein Jurastudium, ab 1830 widmete er sich ausschließlich der Musik. Als Komponist und Musikschriftsteller (er begründete die "Neue Zeitschrift für Musik") ist Schumann der vielleicht typischste Vertreter der deutschen Romantik. Er schrieb 4 Sinfonien, Liederzyklen, große Vokalformen, Kammermusik und Klaviermusik, letztere z.T. auch für seine Kinder ("Album für die Jugend", 1848).