Die Gustloff auf 2 DVDs
Die Gustloff
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- Herkunftsland:
- Deutschland, 2007
- Altersfreigabe:
- FSK ab 12 freigegeben
- UPC/EAN:
- 0886971844894
- Erscheinungstermin:
- 10.3.2008
- Genre:
- Drama
- Spieldauer ca.:
- 180 Min.
- Regie:
- Joseph Vilsmaier
- Darsteller:
- Kai Wiesinger, Valerie Niehaus, Heine Lauterbach, Dana Vavrova, Ulrike Kriener, Michael Mendl
- Originaltitel:
- Die Gustloff
- Sprache:
- Deutsch
- Tonformat:
- Dolby Surround Sound 5.1
- Bild:
- Widescreen
- Specials:
- Making of, Bonus-DVD mit Doku "Guido Knopp - Der Untergang der Gustloff"
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Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt.
Angelehnt an die historischen Fakten und Begebenheiten der Tragödie erzählt "Die Gustloff" die Geschichte des jungen Handelsschiffers Hellmut Kehding, der das stolze Schiff als Fahrkapitän mit etwa 1.500 Wehrmachtsangehörigen, darunter mehr als 900 Mitglieder einer U-Boot-Lehrdivision, und fast 9.000 Flüchtlingen sicher nach Kiel führen soll. Mit an Bord ist Lilli Simoneit, eine Lehrersfrau aus Tilsit, die wie so viele wochenlang mit ihren zwei Kindern im Treck zu Fuß unterwegs war, die hochschwangere Marianne und Erika Galetschky, Hellmuts große Liebe, die als Marinehelferin in Gotenhafen dienstverpflichtet ist und riskiert als Deserteurin aufzufliegen. Sie alle hoffen mit Tausenden, auf der "Gustloff" in Sicherheit zu gelangen.
Inhaltsangabe
Im Januar 1945 beginnt die Rote Armee mit ihrer Winteroffensive gegen die deutschen Truppen. Mit etwa zwanzigfacher Überlegenheit überrennt das Heer die deutschen Linien der Ostfront. Binnen Tagen sind 2, 5 Millionen Ostpreußen in einem riesigen Kessel eingeschlossen. Im kältesten Winter seit Jahrzehnten fliehen Massen von Menschen Richtung Ostsee, weil sie hoffen, dort von einem Schiff in Sicherheit gebracht zu werden. In Gotenhafen (heute: Gdynia) an der Danziger Bucht sammeln sich Zehntausende von Menschen, denen nichts mehr geblieben ist als das nackte Leben. Das größte und auffälligste Schiff, das dort im Tarnanstrich als Wohnschiff für Soldaten und eine U-Boot-Lehrdivision vor Anker liegt, ist die "Wilhelm Gustloff". 1936 als Vergnügungsdampfer und Prestigeobjekt der "Kraft durch Freude"-Flotte für etwa 1.500 Passagiere konzipiert und bis 1938 gebaut, sollte es nun mehr als 10.000 Menschen, von denen rund 8.000 Frauen, Kinder und alte Menschen waren, in Sicherheit bringen. Doch es kam anders: Die "Wilhelm Gustloff" wurde am 30. Januar 1945, dem Tag, an dem sie Gotenhafen verließ, dem Geburtstag des namengebenden Wilhelm Gustloff und dem Jahrestag von Hitlers Machtergreifung, von einem sowjetischen U-Boot versenkt. An diesem Tag starben mehr als 9.000 Menschen. Mehr als viermal so viele Menschen wie beim Untergang der "Titanic". Bis heute ranken sich Gerüchte über Sabotage oder ein bewusst gesetztes Fanal gegen Hitler-Deutschland um den Untergang der "Wilhelm Gustloff", der als das größte Unglück der Geschichte der Seefahrt gilt.