Der Räuber (2009)

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Der Räuber (2009)

  • DVD i
  • Erscheinungstermin: 12.11.2010
  • Verfügbarkeit: lieferbar innerhalb einer Woche
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Detailinformationen

  • Good Movies/ZorroÖsterreich/BRD, 2009
  • FSK ab 12 freigegeben
  • Bestellnummer: 1130968

Thriller, 98 Min.

Regie: Benjamin Heisenberg
Darsteller: Andreas Lust, Markus Schleinzer, Roman Kettner, Hannelore Klauber-Laursen
Filmmusik: Lorenz Dangel
Sprache: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround Sound 5.1
Bild: Widescreen
Untertitel: Englisch
Specials: Making of, Interviews, Klappenfilm, Musik mit Fotos, Musik als Download, Audiokommentar, Hörfilmfassung

Filmausschnitte/Videotrailer:

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Zum Inhalt des Films

DER RÄUBER erzählt die Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und Serienbankräuber. Nüchtern und präzise misst er Herzfrequenz, Belastung, Ausdauer und Effektivität – bei Trainingsläufen ebenso wie bei den Banküberfällen, von denen er, aberwitzig maskiert und mit einer Pumpgun bewaffnet vor der Polizei flüchtet. Er lebt unentdeckt mit seiner Freundin Erika in Wien, zieht immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der Bewegung und der Schönheit des Raubzugs, bis zu drei Mal an einem Tag. Als er entdeckt wird, tragen ihn seine Beine vor einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon. Einer wie er kann kein Ziel haben: Weiter, immer weiter führt ihn seine Flucht.

Ende der 80er Jahre endete die Flucht eines Mannes, dem die Medien den Namen „Pumpgun-Ronnie“ gegeben hatten. Auf diesem spektakulären Fall der österreichischen Kriminalgeschichte beruht das Buch „Der Räuber“ von Martin Prinz, das Benjamin Heisenberg, nach seinem preisgekrönten Erstling SCHLÄFER, nun verfilmt hat: Er portraitiert den Räuber als Hochleistungssportler seines Fachs, als Endorphin-Junkie, als Liebenden und Freiheitssucher, als eine Art Naturphänomen, getrieben von einer inneren Energie. Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen über einen rätselhaften Außenseiter, dessen Weg wir gebannt verfolgen.

Pressestimmen

Film-Dienst: "Aus der Verbindung von Bankräuberfilm und kühler Beobachtung entsteht das mit perfekt choreografierten Bewegungssequenzen glänzende, spannungsvolle Porträt einer extremen Persönlichkeit, die bis auf ihre zwei an Besessenheit grenzenden Leidenschaften dem Leben gegenüber eher gleichgültig erscheint. In der Getriebenheit des Protagonisten spiegeln sich die Probleme einer neoliberalen Leistungsgesellschaft." Cinema: "Das unbequeme Psychogramm eines unfassbaren Grenzgängers." Epd-Film: "Benjamin Heisenberg verdichtet die Geschichte eines österreichischen Verbrechers zu einer temporeichen existenzialistischen Parabel."