Rabih Abou-Khalil: Em Portugues
Rabih Abou-Khalil: Em Portugues
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Rabih Abou-Khalil
Em Portugues
- CD

- Erscheinungstermin: 1.4.2011
- Verfügbarkeit: lieferbar innerhalb einer Woche
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Detailinformationen
Tracklisting
Details
Mitwirkende
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1
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Como Um Rio
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2
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No Mar Das Tuas Pernas
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3
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A Lua Num Quarto
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4
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Amarrado A Saudade
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5
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Já Náo Da Como Esta
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6
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Se O Meu Amor Me Pedisse
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7
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Quando Te Vejo Sorrir
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8
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Casa Demarinquinhas
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9
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Beijos Ateus
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10
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A Gaivota
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11
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Jogo Da Vida
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12
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Adolescência perdida
* Digipack
Produktinfo
Was macht ein libanesischer Komponist, Oudspieler und Bandleader als Nächstes, der schon Aufnahmen und weltweite Tourneen mit Jazzgrößen, mit traditionellen arabischen Musikern, mit klassischen Streich-quartetten oder mit armenischen Musikern gemacht, Auftragswerke für das BBC-Orchester in London und für das Ensemble Modern in Duisburg komponiert hat – immer mit seiner eigenen Handschrift und doch grundverschieden im Ergebnis? Richtig, er wendet sich nach Portugal, vertont Gedichte portugiesischer Dichter und spielt sie mit einem jungen Fadosänger aus Lissabon ein.Wie kam das Ganze zustande? Der Direktor des Nationaltheaters in Porto, Ricardo Pais, fragte bei Abou-Khalil an, ob er daran Interesse habe, portugiesische Gedichte zu vertonen und in Lissabon und Porto aufzuführen. Abou-Khalil, der das alles zunächst für einen gelungenen Witz hielt – zumal er zu dem Zeitpunkt kein Portugiesisch sprach –, sagte dennoch sofort zu, nicht zuletzt aufgrund des Reizes dieser surrealistischen Idee. Abou-Khalil hatte zudem schon länger mit dem Gedanken gespielt, Gedichte zu vertonen, nur fehlte ihm bisher der geeignete Sänger, nämlich ein freigeistiger Virtuose, der Abou-Khalils vertrackte Rhythmen und ungewohnte Melodien singen kann, gleichzeitig aber so weit in der eigenen Musikkultur wurzelt, dass er auch imstande ist, sie zu transzendieren. Sollte das Ganze nun auf Portugiesisch stattfinden, dann eben auf Portugiesisch, auch wenn es noch so absurd anmuten mochte.
Abou-Khalils Neuentdeckung ist Ricardo Ribeiro aus Lissabon, ein Sänger, der bisher „nur“ in der klassischen Fadoszene tätig war und sich trotz seiner jungen 25 Jahre schon einen Namen in Portugal gemacht hat. Er singt Abou-Khalils Kompositionen, als wären es seine eigenen; rhythmisch sicher und melodisch souverän meistert er die schwierigen Taktarten und ungewöhnlichen Melodiebögen. Seine so samtweiche wie gewaltige Stimme schmiegt sich dem lyrischen Oudspiel von Abou-Khalil an, verschmilzt mit ihm zu einer Einheit, als würden beide dem gleichen Quell entspringen. Gleichzeitig fließt mit Ricardos „Saudades“ die portugiesische Wehmut in die Musik ein.





