Helge Lien (geb. 1975): Memnon - Sound Portraits Of Ibsen Characters

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Helge Lien (geb. 1975)

Memnon - Sound Portraits Of Ibsen Characters

  • CD i
  • Erscheinungstermin: 25.1.2013
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

  • Label: Ozella, 2013
  • Bestellnummer: 2304816

Tracklisting

  1. 1 Play Hedvig (The Wild Duck)
  2. 2 Play Ellida (The Lady from the Sea)
  3. 3 Play Hedda (Hedda Gabler)
  4. 4 Play Memnon I (Peer Gynt)
  5. 5 Play Anitra (Peer Gynt)
  6. 6 Play Peer and the Mountain King (Peer Gynt)
  7. 7 Play Åse (Peer Gynt)
  8. 8 Play Memnon II (Peer Gynt)
  9. 9 Play Nora (A Doll's House)

+ Ruth Wilhelmine Meyer
* Digipack

Produktinfo

Musik in ihrer reinsten Form ist das Konzept der Platte „Memnon.“ Stimme und Piano. Nichts sonst. Im gleichen Moment, in dem Ruth Wilhelmine Meyer Helge Lien ihre Musik zu Gehör bringen, ist sie sofort und unverzögert fühlbar. Physisch spürbar.

Die Klangvermessung von Figuren des norwegischen Schriftstellers Henrik Ibsens reicht von der Ausleuchtung der dunkelsten Ecken der Seele bis hinauf in die höchsten Höhen der Gedanken, die das menschliche Hirn in der Lage ist zu denken. Dabei zeichnet Helge Liens Piano die klaren Schwarz- Weiß-Konturen der musikalischen Psychogramme, während Ruth Wilhelmine Meyers Stimme diese Umrisse mit vollen Farben mächtig ausfüllt. Beide Künstler differenzieren ihren Klangkosmos so aus, dass die jeweilige Figur in größtmöglicher Klarheit erstrahlt. Und diese Ausformulierung ist spannend, wie ein Krimi. Dabei wachsen die Stücke noch, während man ihnen zuhört. Auf „Memnon“ wird deutlicher denn je, welch’ eine gewaltige Dimension Klang haben kann. Dabei sind die durch Klangporträts gezeichneten musikalischen Psychogramme weitaus präziser, als es Worte je vermöchten.

Was mehr wäre Musik in der Lage zu leisten?

Rezensionen


,,Ohne Worte, aber mit einer Stimme, die fünf Oktaven umfasst und Einflüsse von Archaik bis Avantgarde aufgreift, sucht Meyer die Psyche und Gefühlswelt der Figuren per Klang und Klangfarbe zu malen, während Lien am Klavier klare Konturen zeichnet. Ein Erlebnis." (Stereo, März 2013)