Georg Friedrich Händel (1685-1759): Imeneo
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Imeneo
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Über diese CD:
Händels Imeneo -Eine Hochzeitsoper
In der Spielzeit 1740 / 41 brachte Georg Friedrich Händel in London die letzten beiden italienischen Opern zur Aufführung. Mit Imeneo und Deidamia verabschiedete er sich von einem Genre, das dreißig Jahre lang den Mittelpunkt seiner englischen Karriere gebildet hatte. Rivalisierende Operntruppen ließen ihn auf das Feld des Oratoriums ausweichen, mit Erfolg, wie man weiß, immerhin komponierte er im Sommer 1741 den Messiah. Beim Imeneo handelt es sich im Vergleich zu vielen anderen Opern Händels beinahe schon um ein Kammerstück: Die dramatische Spannung beruht auf dem einfachen und doch kraftvollen Wechselspiel einiger weniger Figuren, und das Orchester beschränkt sich vor allem auf Oboen und Streicher. Diese Bescheidenheit der Mittel kompensiert Händel durch die ungemein anziehende Musik , die so treffend die einzelnen Charaktere und Situationen ausleuchtet. Es scheint, dass die Möglichkeit zu einem intimen Schauspiel wie Imeneo seiner damaligen Stimmung weit mehr entsprach als die Aussicht auf ein weiters Drama voll spektakulärer Effekte. Andreas Spering leitet seine Capella Augustina und die fünf Solisten Ann Hallenberg, Johanna Stojkovic, Siri Thornhill, Kay Stiefermann und Locky Chung.





