Johann Sebastian Bach (1685-1750): Die Kunst der Fuge BWV 1080
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Die Kunst der Fuge BWV 1080
- CD

- Release date: 13.3.2009
- Availability: Ready for shipment within 1-3 days
((if available from supplier)
Detailed Information
Tracklisting
Contributer
Die Kunst Der Fuge Bwv 1080
-
1
Play
Contrapunctus 1
(2:32) -
2
Play
Contrapunctus 2
(2:28) -
3
Play
Contrapunctus 3
(2:45) -
4
Play
Contrapunctus 4
(4:54) -
5
Play
Contrapunctus 5
(3:35) -
6
Play
Contrapunctus 6 à 4: In stylo francese
(4:16) -
7
Play
Contrapunctus 7 à 4: Per augmentationem et diminutionem
(2:59) -
8
Play
Contrapunctus 8 à 3
(5:35) -
9
Play
Contrapunctus 9 à 4: Alla duodecima
(2:51) -
10
Play
Contrapunctus 10 à 4: Alla duodecima
(4:29) -
11
Play
Contrapunctus 11 à 4
(4:58) -
12
Play
Contrapunctus à 4
(2:01) -
13
Play
Contrapunctus inversus à 4
(2:02) -
14
Play
Contrapunctus 13 à 3
(2:09) -
15
Play
Contrapunctus inversus à 3
(2:14) -
16
Play
Contrapunctus 14 (vervollständigt von L. Ghielmi)
(8:38) -
17
Play
Canon alla ottava
(2:24) -
18
Play
Canon alla decima in Contrapunctus alla terza
(4:21) -
19
Play
Canon alla duodecima in contrapunto alla quinta
(1:59) -
20
Play
Canon per augmentationem in contrario motu
(3:49)
Orgelbüchlein Bwv 599-644 (auszug)
-
21
Play
Wenn Wir In Höchsten Noethen Sein (canto Fermo In Canto) Bwv 641
(4:47)
Product Information
Nach langjähriger Arbeit legen Vittorio Ghielmi mit seinem Gambenquartett Il Suonar Parlante und Lorenzo Ghielmi, anerkannter Bach-Interpret und Experte, eine neue Lesart von Bachs Meisterwerk vor.Die letzten musikwissenschaftlichen Studien und die neuen Erkenntnisse von Lorenzo Ghielmi beenden den romantischen Mythos des unvollendeten Werks, enthüllen eine Lösung des Contrapunctus 14 und legen Bachs „Kunst der Fuge“ in einer mitreißenden Interpretation dar.
Die verwendete Instrumentierung, die in die Zeit der Komposition paßt, zielt darauf ab, Bachs theoretisches Hauptwerk durch die Aspekte der ausführenden Musik zu entziffern, die auf jeder Ebene dieses einzigartige Werk zu etwas wirklich Großem macht. Die Kontrapunkte erscheinen überwiegend, in alternierender Ausführung zwischen Fortepiano (oder Cembalo) und Gambenstimmen, in einem Rhythmus, der die Großstruktur des Werkes unterstreicht und beim Hörer die Aufmerksamkeit immer lebendig hält.
Der Silbermannflügel war das einzige Hammerklavier, das Bach auch selbst eingesetzt hat. Seine Farbe, die Brücke zwischen Cembalo und Klavier, wirft ein neues Licht auf Bachs Kontrapunkt. Die vier Gambenstimmen führen das Werk auf seine Renaissanceursprünge zurück und heben zugleich unendliche Variationen des Farbreichtums dieser Musik hervor.
Ghielmi und Ghielmi zeigen einen Weg auf, der Werktreue und zeitgenössische Interpretation überzeugend zusammenführt.
Rezensionen
„Der Gambist Vittorio Ghielmi, sein Bruder Lorenzo am Cembalo und Hammerklavier sowie ihr Ensemble „Il Suonar Parlante“ bringen Bachs „Kunst der Fuge“ zum Sprechen. Die Lebendigkeit, Klarheit und rhetorische Kraft ihres feinen, ungemein differenziert artikulierenden Musizierens setzen Maßstäbe.“ Kleine Zeitung, 9. August 2009
„In dieser Sammlung sollte nun auf jeden Fall die von Winter & Winter – einem für seine rundum besonderen und auf höchstem Niveau stehenden Einspielungen bekannten Label – vorgelegte Produktion nicht fehlen. Denn Vittorio und Lorenzo Ghielmi haben dem Werk zu neuem Leben und Charakter verholfen. Zum einen durch die Wahl der Instrumente: hier wechseln sich Cembalo, Silbermannsches Fortepiano und Gambenensemble kurzweilig ab. Zum anderen durch ihre überaus lebendige Darstellung der einzelnen Fugen, deren unterschiedliche Rhythmen und Ausdrucksbereiche musikalisch ausgelotet werden. Die beiden Ghielmis und das Ensemble Il Suonar Parlante treten damit einem seit langem festgeschriebenen Topos entgegen und verhelfen mit ihrer zupackenden, angenehm rauen und doch genau durchartikulierten Spielweise dem vielfach missverstandenen Vermächtnis zu seiner wahren Musikalität. Faszinierend.“ NMZ, März 2009
„Die vorliegende CD beschreitet einen Mittelweg, indem man eine Kleinstbesetzung bzw. ein Solotasteninstrument wählte. Der Schönheit und Delikatesse der Interpretation tat dies keinen Schaden, im Gegenteil!“ Toccata, 04 / 2009





