Ferdinand Ries (1784-1838): Sämtliche Klavierkonzerte
Ferdinand Ries (1784-1838): Sämtliche Klavierkonzerte
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Ferdinand Ries (1784-1838)
Sämtliche Klavierkonzerte
Detailinformationen
Klavierkonzerte Nr. 1-8 (opp. 42, 55, 115, 120, 123, 132, 151, 177)+Introduktion & Polonaise op. 174;Swedish National Airs with Variations op. 52;Introductions et Rondeaus brillantes op. 144 & WoO. 54;Variationen über "Rule Britannia" op. 116;Introduktion & Variations brillantes op. 170
Produktinfo
„Mit pianistischer Leidenschaft und unwiderstehlichem Charme“Die acht Klavierkonzerte des Beethoven-Schülers, -Vertrauten und -Biographen Ferdinand Ries gelten neben jenen Hummels als die wichtigsten Werke dieser Gattung im frühen 19. Jahrhundert. Sie beeindrucken durch ihren Melodienreichtum, ihre Kantabilität, ein Brio und eine Kraft, die durchaus an Beethoven erinnern. Christoph Hinterhuber geht diese Konzerte hoch motiviert an, voller Tatendrang, mit pianistischer Leidenschaft, forsch und kraftvoll und mit unwiderstehlichem Charme. Begleitet vom inspiriert musizierenden Bournemouth Symphony Orchestra unter der Leitung von Uwe Grodd. Das klingt alles so souverän, dass man glaubt, Solist und Orchester würden diese Stücke alle paar Wochen einmal spielen.
In seiner Zeit galt Ferdinand Ries als einer der herausragendsten Pianisten und Komponisten Europas; umso überraschender ist es daher, dass sein Name heute kaum noch bekannt ist Dass die meisten seiner größeren Werke in Vergessenheit gerieten, erscheint besonders rätselhaft, wenn man seine lange währende Verbindung zu Beethoven bedenkt, zunächst als dessen Schüler und später als lebenslanger Freund und Kollege. Normalerweise hätte dies zu einer erschöpfenden Studie über seine Musik geführt, was in Ries’ Fall jedoch nicht geschah. Einer der Gründe hierfür mag darin liegen, dass Ries ein wichtiges Buch mit Erinnerungen an Beethoven veröffentlicht hat, das von solch nachhaltigem Interesse war, dass die Forschung sich eher darauf als auf seine Musik konzentriert hat. Über Ries’ eigene Karriere ist verhältnismäßig wenig geschrieben worden; es steht allerdings zu hoffen, dass Initiativen wie die Veröffentlichung und Einspielung seines Gesamtschaffens für Klavier und Orchester unser Interesse an diesem faszinierenden Komponisten anregen wird.



